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FAMILIENBILDUNG-ERZIEHUNG-PSYCHOLOGIE
„Netzwerk
Familie“ - Wir reden nicht nur davon, wir handeln. Seit 1999
kooperieren VHS Wittlich-Stadt und Land und der Dt. Kinderschutzbund
(DKSB) Bernkastel-Wittlich im Bereich der Familienbildung. Seit
Januar 2008 erweitert sich die gemeinsame Angebotspalette durch die
Zusammenarbeit im Mehrgenerationenhaus Wittlich – Haus der Familie
als Bundes- und Landesmodellprojekt um generationenübergreifende
Themen. Ausführliche, aktuelle Informationen finden Sie auf den
Internetseiten der VHS (www.vhs-wittlich.de), des Dt.
Kinderschutzbundes (www.kinderschutzbund-bernkastel-wittlich.de) und
des Mehrgenerationenhaus Wittlich
www.mehrgenerationenhaeuser.de/wittlich)
Für
Eltern – junge Familien
PEKiP
®-Kurse
(Prager-Eltern-Kindprogramm) – für Eltern mit Säuglingen -
Kursbeginn jeweils nach den Schulferien (Kursgebühr erfragen)
Eltern-Kind-Gruppen
(0 – 4 Jahre) (in Wittlich und im gesamten Kreisgebiet) – der
Treffpunkt für alle Kulturen und Generationen (Teilnahme
kostenfrei) – Lernen Sie uns kennen und besuchen Sie unser
„Sommer-Open-Air“ am Do., 26. August 15 Uhr im Stadtpark
Wittlich.
„Elterncafé-
Vielfalt bewegt“
jeden Donnerstag 9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr, Offener Treff für
Eltern, Großeltern mit Kindern bis Kindergartenalter, pädagogische
Begleitung und Beratung möglich. Gefördert durch die Aktion
Mensch/Die Gesellschafter
Zweiteilige
Schulung für ehrenamtliche Spielgruppenleitungen:
Teil 1 am Sa. 25.Sept. 9 – 13 Uhr; Teil 2. Mi., 10. Nov., 15 –
16:30 Uhr „Lieder und Spiele für Kleinkinder“ Kostenfrei für
Ehrenamtliche des Dt. Kinderschutzbundes – Mehrgenerationenhaus
Erziehung macht
Spaß - „Mobile Elternschule“:
Vorträge
und Seminare
nach dem Modellprojekt des Landes Rheinland-Pfalz „Auf
den Anfang kommt es an“, individuelle
andere Themen auch dezentral im Landkreis, Elternabende zur
Erziehungsfragen sowie
Pflegekinderdienst
(Familienvollzeitpflege in Kooperation mit der Kreisverwaltung):
Schulung, Kindergruppen, Beratung, begleiteter Besuchskontakt,
Fortbildung – Nächstes
Vorbereitungsseminar: Sa., 06. Nov. sowie Sa, 27. Nov., 9 – 18 Uhr
(kostenfrei).
Nr.
21120.10 Elternkurse
des Dt. Kinderschutzbundes
„Starke
Eltern-starke Kinder“ ©
.
Zeit: 10 Abende. Kurstage werden mitgeteilt. Kursort: Wittlich,
Mehrgenerationenhaus Gebühr: 80,00 € (Ermäßigung für
Ehepaare) Die nächsten Kurse starten nach den Sommerferien.
Voranmeldung jederzeit möglich. Weitere Kurse an
verschiedenen Orten in Landkreis im Frühjahr
Werden
Sie eine Familie, in der alle gern leben. In der gestritten wird,
ohne das Gegenüber niederzumachen, in der Grenzen und Menschen
respektiert werden. Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen als Eltern,
erkennen Sie die für Ihre Familie wichtigen Werte, erweitern Sie
Ihre Fähigkeiten zum Verhandeln, zum Grenzen setzen und zum Zuhören.
Unsere Kursleitungen wollen nicht Ihre Familie umkrempeln, sondern
Sie unterstützen, auf Ihre ganz eigene Art eine glückliche Familie
zu sein.
Nr.
21121.10 Kurs 1 und 2 „Wege
aus der Brüllfalle – Wenn Eltern sich durchsetzen müssen“:
Filmvorführung und Elternabend mit Fachkräften der Elternkurse
Zeit 1: 1 Abend. Mittwoch, 27.10.2010 ab 19:30 Uhr Zeit 2: 1
Abend. Mittwoch, 30.03.2011 ab 19:30
Uhr. Kursort: Mehrgenerationenhaus Wittlich Gebühr: 6,00 €
(Ermäßigung!) Wege
aus der Brüllfalle
zeigt einen Weg, wie Eltern Konfliktsituationen mit ihren Kindern
ohne Brüllerei und Androhung von Strafen bewältigen können. Der
Film basiert darauf, dass Eltern keine theoretischen Abhandlungen
über ihr Fehlverhalten besprechen möchten, sondern praktische und
nachvollziehbare Lösungen für ihre Probleme suchen. Ein idealer
Einstieg, um über Erziehungsfragen ins Gespräch zu kommen!
Flexible
Kinderbetreuung:
Babysitterdienst:
Qualifizierung,
Vermittlung und Beratung von Babysittern
(regelmäßige
Schulungen für Jugendliche. Termine 30. Okt., Wittlich, 18. März,
Bernkastel-Kues, 19. Sept. Traben-Trarbach), (Kostenbeitrag für
Kurs mit Zertifikat) – Vermittlung kostenfrei
Kindertagespflege:
Qualifizierung
und Vermittlung von Tagespflegepersonen
in
Kooperation mit dem Fachbereich Jugend und Familie der
Kreisverwaltung,(siehe gesonderte Ausschreibung)
Wunschgroßelterndienst:
Wir
qualifizieren und vermitteln Wunschgroßeltern. Information und
Beratung nach Vereinbarung
Kinderbetreuung
während bestimmter Kurse sowie in Randzeiten (Ferien-vor-Ort) und
in Notfällen
das
Kinder- u. Jugendtelefon, die „Nummer
gegen Kummer“
Jung
mit Alt – Alt mit Jung - Mehr Zeit für Menschen!
Aktivpatenschaften
- Jung
mit Alt/ Alt mit Jung in den Projekten: die „Sprach-
und Lesepaten“,
die sich der Sprachförderung verbunden fühlen oder die „Internet-
und Medienlotsen“,
die insbesondere im Bereich „Medien
für Menschen ab 50“,
die Seminare der VHS und ihrer Kooperationspartner durch praktische
Hilfen ergänzen, die „Job-
und Schulcoaches“
– die auf ehrenamtlicher Basis Schüler und Jugendliche für den
Beruf oder den Schulabschluss fit machen, sie begleiten, …
das
MehrGenerationenHaus –
der Ort der Begegnung für Jung und Alt in Wittlich mit täglichen
Aktionen für Jedermann und interessanten Angeboten der
Familienbildung: ehrenamtliche
Beratungen am Montag
(Internet und neuen Medien, Schulden, Familienrecht, allgemeine
soziale Beratung für Migranten, Krisenberatung,
Selbsthilfeberatung, Seniorensicherheitsberatung) „Das
Internationale Frauenfrühstück und der Andere Frühstückstreff“
– Begegnung der Kulturen, „Das
Weltenbummler-Cafe“-
für Weitgereiste, Reisewillige und Menschen aller Kulturen,
„Tanzen ohne Grenzen“
- Tanztreff für Frauen und Mädchen, „Cafe
Schicker Fummel“
– Nähen und mehr, „Das
Probiercafé“
– leckere Köstlichkeiten zum Kosten, „Loras
Generationencafé“,
„Juttas
Schreibstube;
„Die
Hörbar
- Familienbrunch“.
Der Treffpunkt
„Punktgenau“
– Schriftverkehr, Bewerbung, ProfilPass-Beratung®, der Offene
Treff „Aquarellmalen“,
der „Radler-Treff“
– die „Spieletreffs
für Jung & Alt“
mit Brettspielen und Karten, „Die
Flotte Masche“
– Handarbeitstreff (Stricken, Häkeln, Occhi, Klöppeln, Filzen,
…), die „Erzählsalons“,
das „Ausflugsbüro“, Theater- und Tanzworkshop für Jugendliche,
Kinderkreativ-Angebote, unsere Offene Yogastunden für Kinder und
Erwachsene, Generationenkino. Ferienprogramme, Weihnachtsaktion für
benachteiligte Kinder, …
und täglich kommen neue Angebote dazu. Einfach zwischen 9 – 17
Uhr vorbeischauen oder nach dem aktuellen Programm fragen.
das
MGH-Netzwerkteam:
hier
können Sie in einem bunten Team von Haupt- und Ehrenamtlichen Ihre
Fähigkeiten direkt zur Mitgestaltung einbringen – als Referent/in
, im Ehrenamt, im freiwilligen Engagement, als Honorarkraft. Aktive
des Mehrgenerationenhauses in Trägerschaft des DKSB erhalten
Schulungen und Fortbildungen, die auch beim Wiedereinstieg ins
Berufsleben einen Mehrwert für Sie persönlich haben.
Teile der
Angebote werden gefördert aus dem Europäischen Sozialfond, aus
Bundes- und Landesmitteln, wie z. B. „Zukunftschance Kinder –
Bildung von Anfang an“
Sie
haben Interesse an einem bestimmten Kursangebot oder Thema und
möchten in Ihrem Wohnort, Ihrem Kindergarten, Ihrer Schule oder
Eltern-Kind Gruppe ein Kursangebot initiieren? Wir stehen gerne mit
Rat, Tat und Referent/-innen zur Verfügung und kommen mit unseren
Angeboten zu Ihnen.
Mehrgenerationenhaus
– Haus der Familie Träger:
Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) e. V. Kurfürstenstraße
10, (neben Realschule) 54516 Wittlich. Tel. 0 65 71 - 21
10 info@kinderschutzbund-bernkastel-wittlich.de
Nr. 21510.11
Qualifizierung
„Flexible Familientagesbetreuung“ - Kindertagespflege
Module
zur Qualifizierung der Tagespflegepersonen im Landkreis
Bernkastel-Wittlich
Der
Bedeutung der Kindertagespflege hat der Gesetzgeber mit neuen
Regelungen zum Wohl der Kinder Nachdruck verliehen. So ist sie nicht
nur als familiennahe und flexible Betreuungsform zu sehen, sondern
auch bedeutsam im Hinblick auf die Erziehung und Bildung von Kindern.
Jede(r), der Kinder außerhalb ihrer/seiner Wohnung mehr als 15
Stunden wöchentlich gegen Entgelt länger als drei Monate betreuen
will (Tagespflegeperson), bedarf einer
Erlaubnis.
Diese wird vom Fachbereich Jugend und Familie der Kreisverwaltung
erteilt, wenn die Person für die Kindertagespflege geeignet
ist. Sie soll u. a. über vertiefte Kenntnisse über die
Kindertagespflege verfügen. Diese
Qualifizierung
erfolgt durch den Deutschen
Kinderschutzbund in Kooperation mit der Volkshochschule Wittlich
und richtet sich nach den verbindlichen Empfehlungen des Landes
(DJI-Curriculum). Trägerin
der Gesamtmaßnahme
ist die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Die Schulung ist
aufgegliedert in eine Grund- und eine Aufbauqualifizierung, mit
jeweils 80 Unterrichtseinheiten. Für die Zulassung zur Prüfung ist
die verbindliche Teilnahme sowie ggfls nach der Grundqualifizierung
ein Gespräch zur Geeignetheit erforderlich Nach erfolgreicher
Absolvierung der Gesamtqualifizierung erhalten die Teilnehmer/-innen
nach der Prüfung und der Abgabe eine Abschlussarbeit ihr Zertifikat.
Informationsabend:
Mittwoch, 08.Dez.,
19:30 Uhr.
Mehrgenerationenhaus Kurfürstenstraße 10, 54516 Wittlich
Kurs
I/2011: Zeit: 08.
Jan. – 30. Juni 2011,
Sa. 9 –
15:30 Uhr, Mo 19 – 21: 30 Uhr,
160 UStd. Kursort: Wittlich,
Mehrgenerationenhaus- Kinderschutz- und Spielzentrum,
Kurfürstenstraße 10 (neben der Realschule) Gebühr: Grundqualifizierung:
80,00 € zzgl. 40 € Materialkosten Aufbauqualifizierung: 80,00
€ zzgl. 40 € Prüfungskosten Teilnehmerzahl:
mindestens 15 Personen
Kurs
II/2011: Zeit:
27.08.2011-16.03.2012,
Sa. 9 – 15:30 Uhr, Mo 19 – 21: 30 Uhr, 160 UStd. Kursort: Wittlich,
Mehrgenerationenhaus- Kinderschutz- und Spielzentrum,
Kurfürstenstraße 10 (neben der Realschule) Gebühr: Grundqualifizierung:
80,00 € zzgl. 40 € Materialkosten Aufbauqualifizierung: 80,00
€ zzgl. 40 € Prüfungskosten Teilnehmerzahl:
mindestens 15 Personen
Eine Kinderbetreuung kann bei
entsprechender Teilnehmerzahl gegen eine Pauschale eingerichtet
werden. Voranmeldung erforderlich
Die
Qualifizierungsmaßnahme wird im Rahmen des Programms „Zukunftschance
Kinder – Bildung von Anfang an“ vom Ministerium für Bildung,
Wissenschaft, Jugend und Kultur (RLP) gefördert, und aus dem
Europäischen Sozialfonds (EFS) sowie durch die Kreisverwaltung
Bernkastel-Wittlich (Fachbereich Jugend und Familie) finanziell
unterstützt.
Informationen
zur Schulung und Anmeldung: VHS Wittlich – Stadt und Land.
Kurfürstenstraße 1, 54516 Wittlich. Tel. 0 65 71-107 39
Nr.
21122.10 Nach
Jahren endlich wieder zum Vortrag hier in Wittlich: Hans Biegert ADHS
Co im Klassenzimmer Lehrer,
Pädagogen, Eltern ohne Chance? Referent:
Dr. h.c. Hans Biegert, Ltd.
Schuldirektor u. Schulträger Zeit: Dienstag,
09.11.2010 um 19:30 Uhr Kursort: Cusanus-Gymnasium
Wittlich Gebühr: 5,00 € (Ermäßigungen)
Anmeldung: erforderlich
wegen der Raumplanung (06571-107 39 oder 107 31. Fax: 107 55)
Wirksame pädagogische
Hilfen für Lehrer, pädagogische Berater und Eltern für einen
konstruktiven Umgang mit ADHS-Kindern in der Schule
Timo:
Hört nicht zu, vergisst ständig etwas, bricht Arbeitsaufträge ab,
zeigt keinerlei Ausdauer und ist durch geringste Kleinigkeiten
ablenkbar. Er handelt unüberlegt, platzt im Unterricht rein, kann
nicht abwarten, ist bei geringsten Schwierigkeiten frustriert, ist
unorganisiert, unordentlich, reagiert übermäßig. Er hält sich
nicht an Regeln, er zappelt ständig in seiner Bank, ist ratlos und
kann sich keine 5 Minuten lang ruhig verhalten und redet übermäßig
laut, viel und Unpassendes.
Dies
alles - trotz immer wieder guten Zuredens und Ermahnens - in der
Schule wie auch zu Hause, und begonnen hatte dies bereits im
Kindergarten. Mediziner subsummieren diese Symptome unter
Aufmerksamkeitsdefizit,
Impulsivität, Hyperaktivität und
bezeichnen dieses Syndrom immer dann als ADHS –
Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung
bzw.
HKS – Hyperkinetisches
Syndrom,
wenn das Störungsbild so ausgeprägt ist, dass eine altersadäquate
Sozialintegration und begabungsgerechte Schulentwicklung des Kindes
tiefgreifend gestört und nicht nachhaltig beeinflussbar ist.
Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass 4-6 % einer
Jahrgangsstufe im Kindes- und Jugendalter hiervon betroffen sind.
D.h.: 500.000 – 700.000 Kinder zeigen tagtäglich in deutschen
Kindergärten, Schulen, im Familien- und Freizeitbereich derartig
ausgeprägtes Problemverhalten.
Während
„dogmatische Grabenkriege“ – auch unter „Fachleuten“ -
darüber ausgetragen werden, ob/dass „allein die Familien aufgrund
desolater Erziehungssituation die Verursacher seien“ – „ADHS
überhaupt eine Modediagnose sei“ – „Eltern, Lehrer und Ärzte
ADHS-Kinder mit Medikamenten nur ruhigstellen lassen, um sich der
pädagogischen Verantwortung zu entziehen“
scheitern
bundesweit 100.000e von ADHS-Kindern trotz nachgewiesen
hinreichender, vielfach überdurchschnittlicher Intelligenz in
ihrer Schulentwicklung, erzielen keine begabungsadäquaten
Schulabschlüsse und gelangen nicht in geeignete Ausbildungen und
Berufe.
fühlen
sich „betroffene“ Lehrer hilflos, ausgebrannt, allein gelassen
und unvorbereitet im schulpädagogischen Umgang mit ADHS-Kindern.
Sind
die meisten der am Beratungsprozess Beteiligten mit der Persistenz
und der „Wucht“ der ADHS-geprägten Problemverhaltensweisen
überfordert, hilflos und regelmäßig ohne nachhaltig wirksame
Interventionskonzepte.
Ziel
meines Seminars ist es, „betroffenen“ Lehrern und pädagogischen
Beratern...
über
den Sachverhalt ADHS objektiv und fundiert aufzuklären. Wege
für die Suche nach fachkompetenter und erfolgsversprechender Hilfe
und Unterstützung aufzuzeigen. konkrete
und wirksame Hilfen für die schulpädagogische / schulpsychologische
Beratung und erfolgreiche Konzepte der Schulpädagogik im
innerschulischen Umgang mit ADHS-Kindern aufzuzeigen. den
Blick jenseits aller Problemverhaltensweisen von ADHS-Betroffenen
auf deren Ressourcen, deren positive Potenziale und die sich daraus
ergebenden Chancen im Umgang mit diesen Kinder und Jugendlichen zu
schärfen. Lehrer
, Eltern und pädagogische Berater, die ADHS-spezifische
Verhaltensmuster nicht erkennen oder sich Ihnen mit Vorbehalten
verschließen, reagieren oft falsch und daher erfolglos. Von der
ernsthaften Auseinandersetzung mit den Bedingungen, Ursachen,
Auswirkungen der ADHS, aber auch den Möglichkeiten, der ADHS wirksam
und professionell zu begegnen, profitieren am Ende Lehrer und
Berater sowie Eltern und
Kinder gleichermaßen.
Denn
– in meinem Seminar werde ich aufzeigen: Nicht
ADHS ist das Problem, sondern wie wir damit umgehen!
Nr.
21205.10 NEU: P r ä v e n t i
o n vor sexuellen Übergriffen Mädchen und Jungen
stark machen – unsere Kinder schützen! Ein wichtiger Kurs für
alle Eltern und Erziehungspersonen, Lehrpersonen Referentin: Silke Meyer-Henter,
Erzieherin, Diplom Pädagogin, Mediatorin Zeit: Montag,
13.09. und Montag, 20.09.2010 von 19:30-21:45 Uhr Kursort:
Cusanus-Gymnasium Wittlich Gebühr:
16,00 € (Ermäßigung für Paare)
Viele
Kinder werden immer wieder Opfer von sexuellen Übergriffen, in
Institutionen, der Schule, auf Ferienfreizeiten oder sogar in den
eignen Familien. Gerade im Moment berichten die Schlagzeilen der
Tageszeitung oder der Radiosender täglich von neuen
Missbrauchsfällen.
Wir
reagieren betroffen und entsetzt. Neben der Entrüstung darüber und
der Frage danach, wie jemand Kindern so etwas antun kann, entstehen
Ängste und Ratlosigkeit. Wir ängstigen uns um unsere Kinder, um
unsere Familie und wollen wissen, was wir tun können.
Diese
zweiteilige VHS-Veranstaltung richtet sich an Eltern oder
Erziehungsberechtigte, die diese Fragen nicht unbeantwortet lassen
möchten.
Sexuelle Gewalt kann
nicht 100%ig verhindert werden. Aber die Beschäftigung mit
Präventionskonzepten kann Räume im Denken, Fühlen, Reden und
Handeln öffnen, die sexuelle Angriffe erschwert oder sie stoppen
hilft.
NEU Nr. 21206.11 „Erziehung
positiv, gewaltfrei, und Familie glücklich gestalten“ – Ein
Elternkurs Referentin: Silke Meyer-Henter,
Erzieherin, Diplom Pädagogin, Mediatorin Zeit: 5 Abende.
Montag, 19:30-21:45 Uhr ab 24.01.2011 Kursort:
Cusanus-Gymnasium Wittlich Gebühr:
44,00 € (Ermäßigung für Paare) Teilnehmer: max. 12
“Kinder
haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafung,
seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind
unzulässig“ (§ 1632, Abs. 2 BGB) Eltern
wollen eigentlich nur das Beste für ihre Kinder – aber oft fühlen
sie sich mit der Erziehung überfordert, unsicher und häufig alleine
gelassen. Da kann es aufgrund der eigenen Ohnmacht schon mal dazu
kommen, dass das Wort zu laut ausfällt, der Griff zu hart ist, die
Strafe ungerecht ausfällt oder – im Extremfall – die „Hand
ausrutscht“. Das Elterntraining thematisiert den Spagat zwischen
einem respektvollen Umgang miteinander – auch im Konfliktfall –
und der Elternrolle, die einerseits darin besteht, Vorbild zu sein
und andererseits auch mal erzieherischen Widerstand aufbauen muss. Im
Kurs wollen wir ein positives Gefühl gegenüber gewaltfreier
Erziehung fördern, Möglichkeiten aufzeigen, Familienkonflikte
wahrzunehmen, beim Namen zu benennen und zu bearbeiten. Es soll ein
Nach- und Umdenken stattfinden, um Ohnmachtgefühle in konstruktive
Verhaltensweisen umzuwandeln.
Bei Interesse kann
dieser Kurs auch als Wochenend-Workshop angeboten werden (1
Samstag/Sonntag)
Wichtige
Information für alle Kindertagesstätten/Kindergärten, für alle
eingesetzten Sprachförderkräfte, Erzieherinnen/Erzieher:
„Zukunftschance
Kinder – Bildung von Anfang an“
Neue Kurse: Qualifizierung
von Sprachförderkräften in Rheinland-Pfalz
In Zusammenarbeit mit der VHS Bitburg
bieten wir nach den beiden erfolgreich abgeschlossenen
Qualifizierungskursen auf Grund der Nachfrage noch einmal in 8
Modulen die Qualifizierung von Sprachförderkräften an – im Rahmen
des Landesprogramms „Zukunftschance Kinder- Bildung von Anfang an“.
Um zu gewährleisten, dass die
zusätzlichen Sprachfördermaßnahmen auf hohem Niveau durchgeführt
werden, hat das Projekt „Qualifizierung von Sprachförderkräften
in Rheinland-Pfalz“ ein Weiterbildungskonzept entwickelt für eine
kompetenz- und praxisbezogene Qualifizierungsmaßnahme im
Elementarbereich. In acht durch Selbstlernmaterialien
unterstützten Fortbildungsmodulen (je 8 UE) sollen die Personen, die
Sprachförderung in Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz
durchführen, in ihren Kompetenzen weiter gestärkt bzw.
weitergebildet werden.
Information: VHS Wittlich-Stadt und
Land. 06571-107 39 oder 107 31. Fax. 06571-107 55
Kurs
Nr. 24003.10 Qualifizierungsmaßnahmen für Sprachförderkräfte
zur Erlangung des Zertifikats „Sprachförderkraft“ gefördert
vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur
Ihre
VHS Wittlich-Stadt und Land bietet nach den Sommerferien die Module
4-8 an. Die Module können auch einzeln gebucht werden. Das
Abschluss-Zertifikat Sprachförderkraft
belegt das vollständige Durchlaufen der 8 Module sowie die
Bearbeitung einer Praxisaufgabe.
Kursgebühren:
20,00 € pro Modul und Person. Anmeldung bei der VHS
Wittlich-Stadt und Land (06571-107 39 oder 107 31, Fax 107
55) Kursort ist Wittlich, VGV Wittlich-Land, Kurfürstenstraße 1
Modul
4 Montag,
23.08.10 ab 9.00 Uhr (8 Ustd.) Leitung: Dr. Dagmar Thiex
Modul
5 Modul 6 Montag,
20.09.10 ab 9.00 Uhr (8 UStd.) Mittwoch, 27.10.10 ab 9.00 Uhr (8
Ustd.) Leitung: Angelika Cordt Leitung: Andrea Manteufel
Modul
7 Modul 8 Montag,
29.11.10 ab 9.00 Uhr (8 Ustd.) Mittwoch, 19.01.2011 ab 9.00 Uhr (8
Ustd.) Leitung: Dr. Dagmar Thiex Leitung: Andrea Manteufel
Bei
entsprechendem Interesse wird im kommenden Jahr wieder ein
Qualifizierungsseminar für Sprachförderkräfte angeboten. Rufen Sie
uns jetzt schon an 06571-107 39 oder 107 31.
FORTBILDUNG
FÜR ERZIEHERINNEN UND ERZIEHER
Nr. 25030.10 „Kinder
haben ein Recht auf eine erfüllte Kindheit“ Wahlmodul
2:
Sozio-ökonomische Lebenslagen, Teilhabegerechtigkeit
und Auseinandersetzung mit Armut und Ausgrenzung Referentin: Silke Meyer-Henter,
Erzieherin, Diplom Pädagogin, Mediatorin Zeit: 1 Tag,
Dienstag, 21.09.2010 von 9:00-16:30 Uhr incl. Pausen Kursort:
Wittlich, Kurfürstenstraße 1 Gebühr:
26,00
€ Teilnehmer: max. 12
Armut
und besonders Kinderarmut ist ein Thema, das in Deutschland
immerstärker in den Focus gerät. Die Schere der unterschiedlichen
sozioökonomischen Lebensbedingungen geht immer weiter
auseinander. Was bedeutet es, von Armut betroffen zu sein? Wie
viele Menschen leben in Armut? Wie sieht so ein Alltag aus? Wie wird
der Begriff der Armut überhaupt definiert? Warum kommt es in den
Familien zu Armut? Nach Beantwortung dieser theoriegeleiteten
Fragen werden im zweiten Seminarteil an Hand von Fallbeispielen
Fragestellungen aufgegriffen, die Handlungsmöglichkeiten für den
konkreten beruflichen Alltag mit betroffenen Kindern und deren
Familien vermitteln. Dabei interessieren vor allem: - Wie kann
Ausgrenzung vermieden werden? - wie kann die Entwicklung und
Entfaltung der betroffenen Kinder gefördert werden? - Welche
Unterstützung brauchen die betroffenen Familien? - Wie schaffen
wir in der KiTa einen Raum, in dem ein Miteinander in Wertschätzung
möglich ist?
Nr. 25031.10 „Kinder
haben ein Recht auf Rechte und Teilhabe“ Themenmodul
1:
Gestaltung von Gemeinschaft und Beziehungen Referentin: Silke Meyer-Henter,
Erzieherin, Diplom Pädagogin, Mediatorin Zeit: 1 Tag,
Dienstag, 02.11.2010 von 9:00-16:30 Uhr incl. Pausen Kursort:
Wittlich, Kurfürstenstraße 1 Gebühr:
26,00 € Teilnehmer: max. 12
Der
Mensch lebt als soziales Wesen ständig in Gemeinschaften, die durch
unterschiedliche Beziehungen gekennzeichnet sind. „Menschliches
Zusammenleben erfordert die Bereitschaft, selbst einen Beitrag zu
dessen Gelingen zu leisten, sich in die Bedürfnisse anderer hinein
zu versetzen, Vereinbarungen für das Zusammenleben zu respektieren
und auch weiter zu entwickeln. Die eigene Entfaltungsfreiheit und die
Orientierung an den Rechten der Anderen sind eng miteinander
verbunden.“ (BEE 2004, S. 54)
Neben
der familiären Lebenswelt erfährt das Kind die KiTa als einen
weiteren Ort, in dem es Grundlagen für ein friedliches und
akzeptierendes Miteinander erlernen kann. Fundament dieses
Zusammenlebens ist vor Allem der Respekt vor der unantastbaren Würde
eines jeden Menschen. Kinder haben ein verbrieftes Recht auf
Menschenrechte und somit auch auf Teilhabe und Mitbestimmung bei
Themen, die ihre Lebenswelt betreffen.
Das Seminar gibt den
Teilnehmerinnen/Teilnehmern die Gelegenheit, den eigenen Standpunkt
zu erforschen: - Gelingt
es mir im Gruppenalltag, jedem Kind mit seinem Recht auf Freiheit,
Selbstständigkeit und persönlicher Entfaltung gerecht zu
werden?
- Welche
Instrumente für die Mitbestimmung des Kindes sind in unserer
Einrichtung konzipiert?
- Wie
gehe ich persönlich – auf Grund meiner Sozialisation, Erziehung
und Ausbildung –mit Begriffen wie Nation, Herkunft, Geschlecht,
Religion und unterschiedlichen Werten/ Normen um?
Auf dieser Basis
erarbeiten wir Entwürfe für die tägliche Praxis, um kindliche
Partizipation im Elementarbereich möglich zu machen bzw. zu stärken.
Hinweis:
Dieses
Seminar können Sie auch als Team-Schulung in Ihrer Einrichtung bei
uns buchen, die Zeitaufteilung passen wir Ihren Bedürfnissen an.
Rufen Sie uns an (06571-107 39)
Nr. 25032.11 „Der
Mensch als Ganzes - von Anfang an“ Themenmodul
:
Körper – Gesundheit - Sexualität Referentin: Silke Meyer-Henter,
Erzieherin, Diplom Pädagogin, Mediatorin Zeit: 1 Tag,
Dienstag, 25.01.2011 von 9:00-16:30 Uhr incl. Pausen Kursort:
Wittlich, Kurfürstenstraße 1 Gebühr:
26,00 € Teilnehmer: max. 12
Für
Kinder ist der gesunde Körper eine Natürlichkeit. Allerdings
erfahren sie schon früh, am eigenen Körper oder in der Umgebung,
dass dem nicht immer so ist. In ihrer Erfahrungswelt leben
Erwachsene, die – in jeglicher Hinsicht – als Vorbilder
fungieren. Wie wir Erwachsene der Verantwortung gerecht werden,
Kindern Gelegenheit zu geben, zu gesunden Menschen mit einem
„bejahenden Körpergefühl“(BEE, S. 62*) heranzuwachsen, wird
eine zentrale Fragestellung dieses Tages sein. (*Bildungs- und
Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in
Rheinland-Pfalz) Kinder haben von Natur aus Interesse an ihrem
eigenen Körper; sie sind von Geburt an sexuelle Wesen mit eigenen
sexuellen Bedürfnissen und Wünschen. An der Tür zum Kindergarten
geben sie ihre Sexualität nicht ab, sondern kommen als Mädchen und
Junge in die Einrichtung. Schon von daher ist das Thema Sexualität
im Elementarbereich vorhanden. Daneben gibt es einen klaren
Bildungsauftrag, dem sich die KiTa nicht entziehen sollte. Wie also
Sexualpädagogik allgemein und die damit verbundenen Aufgabenfelder
Körperwahrnehmung und Sinneserfassung im Vorschulalter aufgegriffen
werden können, soll das Thema dieser Fortbildung sein. Im Rahmen
dieser Beschäftigung werden flankierend auch Inhalte wie
Ausdrucksformen kindlicher Sexualität, Geschlechtsidentität,
Geschlechtsrollen, Ziele und Inhalte sexualfreundlicher Erziehung im
Kindergarten, Elternarbeit, Methoden und Medien zur Sexualerziehung
betrachtet. Da Eltern und Erzieherinnen/Erzieher oft verunsichert
sind, wenn es um Fragen kindlicher Sexualität geht, ist es sinnvoll,
wissenschaftstheoretische Erklärungsansätze zur Argumentation für
eine kindgerechte Sexualerziehung auch im institutionalisierten
Rahmen zu nutzen.
Im angeregten Austausch
über: Kindgerechte Wissensvermittlung zum Thema „Körper“,
Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit, Auseinandersetzung mit
Krankheit und Behinderung, Einblicke in die Sexualpädagogik im
Vorschulbereich, Persönliche Gefühle und Grenzen (benennen und
akzeptieren), Maßnahmen zum Schutz vor Übergriffen, Prävention aus
pädagogischer Sicht werden abstrakte Ziele mit lebensnahen
Inhalten gefüllt.
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